der sportklub gewinnt trotz meiner anwesenheit auf der friedhofstribüne gegen die ziegelböhm' aus favoriten recht unverdient mit 2:0. und ich kann ganz gut damit leben, dass ich nicht weiter als grund für die niederlagen des sportklubs zu hause herhalten muss.
der frühe schneefall konnte nicht verhindern, dass das gräfliche anwesen in neuer farbe erstrahlt, vielmehr liefert er uns die perfekte metapher, um über all die mühsamen und schwierigen erlebnisse der letzten wochen und monate im rahmen unseres renovierungsprojekts den mantel des schweigens zu hüllen. und zu schweigen.
die zivilisation hält wieder einkehr in außerkasten - was mich an die ausführungen von patrick süskind in seinem ganz hervorragenden büchl "die taube" denken lässt, wo er armut an der tatsache fest macht, keinen definierten ort für die verrichtung seiner notdurft zu haben... weshalb die errichtung eines wasserklosetts entsprechende würdigung erfahren muss!
und zu guter letzt erwähnung finden muss die tatsache, dass schon der erste film, den wir uns dieses jahr bei der viennale anguckten, off the grid: life on the mesa von jeremy und randy stulberg ein ganz wunderbarer war - von wegen zivilisation: manche wollen ganz genau von jener nix mehr wissen...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen