alles was den bruckner beschäftigt: von filmen zu büchern, von musik zu web 2.0 und alten häusern, die renoviert werden müssen...
Mittwoch, 30. April 2008
spannend find ich...
dass drüben auf nie mehr schule sich mittlerweile ein paar lehrerInnen auf eine diskussion betreffend, was müsste am schulsystem geändert werden, eingelassen haben. zwar noch nicht recht konstruktiv und also eher reflexartig - im sinne von: freie marktwirtschaft und schule, das geht nie! ohne sich das irgendwie genauer überlegt zu haben und mit argumenten aus dem mikrokosmos schule - ja, auch ich kann mich an elternsprechtage erinnern, wo mir überhebliche elternteile verklickern wollten, dass ihre sprösslinge ja überhaupt die gscheitesten sind - und ich, als lehrer, ja keine ahnung von realität habe... - wichtig scheint mir, darüber hinaus zu denken!
Donnerstag, 24. April 2008
überaus erfreut hat mich...
dass im letzten profil der herr lingens ebenfalls aufs schulthema aufsprang und unter anderem der lehrerInnengewerkschaft empfahl, vom bloßen mauern zu einer konstruktiven gesprächshaltung über zu gehen.
ähnlich ingrid brodnig im falter letzte woche: die lehrenden sollen endlich zu jammern aufhören - die schlechten arbeitsbedingungen, die lästigen kinder, das fehlende ansehen: grauenhaft - man fragt sich gar: warum machen denn die leut diesen job bloß? wenn es ihnen gar so eine qual ist, warum wechseln sie nicht ganz simpel den job. so wie andere menschen auch? und möglicherweise wär das dann auch eine befreiung für die kids - und sie müssten nicht weiter lästig sein...
gut, es ist zu verstehen, dass die lehrerInnen trachten ihre privilegien zu wahren - aber irgendwann ist die zeit gekommen, wo zur kenntnis zu nehmen ist, dass die nicht weiter zu halten sind. und was wäre das beeindruckend, wenn die lehrerInnen von sich aus mal ein signal setzen würden, dass sie selbst die zeichen der zeit zu lesen imstande sind.
ähnlich ingrid brodnig im falter letzte woche: die lehrenden sollen endlich zu jammern aufhören - die schlechten arbeitsbedingungen, die lästigen kinder, das fehlende ansehen: grauenhaft - man fragt sich gar: warum machen denn die leut diesen job bloß? wenn es ihnen gar so eine qual ist, warum wechseln sie nicht ganz simpel den job. so wie andere menschen auch? und möglicherweise wär das dann auch eine befreiung für die kids - und sie müssten nicht weiter lästig sein...
gut, es ist zu verstehen, dass die lehrerInnen trachten ihre privilegien zu wahren - aber irgendwann ist die zeit gekommen, wo zur kenntnis zu nehmen ist, dass die nicht weiter zu halten sind. und was wäre das beeindruckend, wenn die lehrerInnen von sich aus mal ein signal setzen würden, dass sie selbst die zeichen der zeit zu lesen imstande sind.
Mittwoch, 9. April 2008
was mich echt empört hat:
ist doris knechts kolumne im falter vom 26/03 - fick deine mutter, so der gewohnt knallige titel, weil die frau knecht da ja nix kennt und die dinge-oder-was-auch-immer beim namen zu nennen pflegt. gehen tut's um ihre beiden töchter, die zur freude von frau knecht einen platz in der kuscheligen, kleinen schule bekommen haben, einem institut das offenbar recht erfolgreich auf die bobo-klientel des siebten wiener gemeindebezirks abzielt.was ja an sich nicht empörend ist. empörend ist allerdings die masche mit der uns die frau knecht bei ihrer selbstgeißelung dann einzukochen gedenkt: weil nämlich, wenn man/frau sich eh selbst dafür schämen tut, dass man/frau eben mitunter ein scheißdreck ist und das eigene hemd eben näher und all der schmarren... dann ist's nämlich gut: weil dann betet man/frau drei ave maria und der liebe gott ist wieder versöhnlich gestimmt. oder eben: frau knecht schreibt eine kolumne, outet sich als spießerin und darf weiterhin rebellieren. weil sie ja eh bereut.
Dienstag, 8. April 2008
hut ab -
vor steirischen övp-landesrätinnen! kristina edlinger-ploder spricht aus, was meines erachtens schon lange seriös diskutiert werden müsste: nämlich die verpflichtung für lehrerinnen und lehrer 40 stunden an der schule zu verbringen.womit einerseits nachmittagsbetreuung, ganztagesschule etc. organisationstechnisch nicht weiter ein problem sein sollte (was ja wirklich nicht nachvollziehbar ist) und andererseits das image der lehrerInnenschaft in der bevölkerung wieder entsprechend zurecht gerückt werden würde (was mir überaus wichtig erscheint - zumal ich selbst lehrer war und deshalb zu wissen glaube wie unangenehm es ist, die eigenen nicht logisch argumentierbaren privilegien zu verteidigen, wohlwissend, dass beispielsweise die korrekturlast sich bei der turnlehrerInnenschaft wirklich in grenzen hält...).
es gibt keinen vernünftigen grund warum lehrerInnen ihre arbeitszeit nicht an ihrem arbeitsplatz - nämlich der schule - verbringen sollen, vorausgesetzt, dass eine entsprechende infrastruktur für korrektur- und vorbereitungsarbeiten vorhanden ist. und genau dafür sollte sich die lehrerInnengewerkschaft stark machen - und nicht für privilegien aus anno dazumal. typisch, dass vom pflichtschullehrerInnenvertreter riegler auch sofort eine rücktrittsforderung eintrudelte - und keine konstruktive auseinandersetzung.
und dann sagt die frau auch wirklich noch, dass sie auch den vorschlag von der frau unterrichtsminister - dass landeslehrerInnen dem bund zu unterstellen seien und den direktorInnnen die personalhoheit zu übertragen sei - prinzipiell nicht ablehne. sehr löblich. ich bin hoch erfreut - und gleichzeitig tut es mir leid, dass so ein vorstoß nicht von den grünen kommt...
ach ja, ich vergaß, da gibt es ja niemanden, der sich um bildungsfragen kümmern kann.
Donnerstag, 3. April 2008
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