alles was den bruckner beschäftigt: von filmen zu büchern, von musik zu web 2.0 und alten häusern, die renoviert werden müssen...
Donnerstag, 29. Dezember 2011
pelinka wird einen guten job machen!
sagt thomas prantner im interview mit harald fidler vom standard und es bleibt unserer phantasie überlassen, ob harald fidler ob dieser antwort kurz zum lachen in den keller entschwindet. selbstredend wird er einen guten job machen. warum harald fidler allerdings den scheidenden online-direktor anschließend nicht mir der frage konfrontierte, ob er das konkretisieren könne und woher er diese zuversicht nehme, bleibt im dunklen (keller?).
also ob damit gemeint sein könnte, dass dann von einem guten job die rede sein könnte, wenn die SPÖ und ihre vertreterInnen im ORF überdurchschnittlich oft und in bestem licht präsentiert erscheinen? könnte dann von einem guten job die rede sein? oder wäre es nicht vielmehr im interesse eines auf seine unabhängigkeit pochenden mediums insbesondere von management-seite keinerlei färbung zu zeigen? müsse nicht vielmehr konstatiert werden, dass in folge dieser ausgangssituation niko pelinka seinen job letztlich gar nicht gut machen kann? und hätte niko pelinka anstand und weitblick, müsste konsequenterweise davon ausgegangen werden, dass derselbe dankend auf das angebot von wrabetz verzichten würde. wovon allerdings nicht auszugehen ist. also weder von anstand. noch von weitblick. und zwar weder bei pelinka noch bei wrabetz.
keine andere erklärung lässt sich für die jedes politische gefühl vermissen lassende entscheidung finden - weder diejenige pelinka betreffend, noch jene für das pensionistische ausgedinge thomas prantners als vize-technikchef. eine position übrigens, die es laut wrabetz nicht einmal geben sollte. wuascht! unsere wuaschtigkeitsrepublik hält ganz andere dinge aus. oder sollte von der pfeifenrepublik gesprochen werden - in memoriam der nominierung von prantner für den wolo09. egal. prantner schwafelt irgendwas davon, dass er ja seine agenda von der bisherigen online-direktion mitnehmen würde. achja, wir erinnern uns: online-direktion? das war doch diejenige direktion, die geschaffen wurde, um eine person einer bestimmten couleur in einen direktorsposten zu hieven, um sich vermittels dieser stimme damit den generaldirektor zu kaufen. weil - operativ ist das ja ganz passabel in der geschäftsführung ORF online aufgehoben. was aber eh wuascht ist. oder eben pfeife.
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